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Hochzeitsfotobuch – Erfahrungsbericht

Aus Anlass einer Hochzeit, die uns dieses Jahr besonders viel bedeutet hat, entstand: Unser erstes Fotobuch!

Aufgrund vieler exzellenter Bewertungen, einem guten Preis-Leistungsverhältnis und der Möglichkeit einer Layflat-Bindung entschieden wir uns für den Anbieter Saal-Digital.

Erster Schritt – Bearbeitung in Lightroom
Der schwierigste Schritt war die Vorarbeit. Wie auch alle anderen Hochzeitsfotos wurden die Bilder mit einem einheitlichen Filter in Lightroom bearbeitet. In diesem Jahr haben wir endlich unseren persönlichen und unverkennbaren Stil gefunden.
Danach ging es ans Auswählen der Bilder, was nicht so einfach war wie gedacht. Ich begann also zunächst in Lightroom ein Fotobuch zu erstellen, denn dort waren alle Bilder abgelegt und ich konnte sie so zusammenstellen, wie es optisch passte. Hierfür musste immer wieder etwas nachbearbeitet oder beschnitten werden.
Der Grund, warum ich nicht gleich mit der Saal-Digital-Software startete ist der, dass die Fotos erst aus Lightroom exportiert werden müssen. Die Saal-Software kann dann den Ordner, der sich nun auf dem Desktop befindet zugreifen. Sobald ich also in der Saal-Software feststelle, dass ein Foto noch Bearbeitung nötig hat, muss ich dieses erst wieder in Lightroom suchen, bearbeiten und exportieren.
Ein direkter Transfer meines in Lightroom gelayouteten Fotobuchs in die Saal-Digital-Software ist leider nicht möglich.
Noch ein Tipp: Speichert nur die Fotos, die ihr verwenden wollt in einem separaten Ordner – das spart eine Menge Zeit beim Zusammenstellen.


Zweiter Schritt – Saal-Design-Software, Produktauswahl
Zunächst lädt man die Saal-Design-Software von der Homepage https://www.saal-digital.de/fotobuch/ herunter.

Nach dem Start der Software kann man zwischen verschiedenen Produkten wählen: Abzüge, Wandbilder, Kalender und Fotobücher.



Wir entschieden uns für das Fotobuch im Format 21×15 mit 48 Seiten. Außerdem wählten wir einen matten Druck, in der Hoffnung, dass die Hochzeitsbilder weich und harmonisch erscheinen. Leider erschließt sich bei dieser Auswahl nicht auf welchem Fotopapier gedruckt wird. Für das Cover wählten wir einen wattierten Foto-Einband, das Sahnehäubchen sozusagen. Man kann außerdem entscheiden, ob auf dem hinteren Deckel ein Barcode gedruckt werden soll oder nicht. Da er wirklich winzig ist ließen wir ihn drauf.

Schritt drei – Fotobuch erstellen
Nun gelangt man zur Auswahl: Leere Vorlage, One-Minute Fotobuch und Auto Layout.
Leere Vorlage: völlig freie Gestaltung
OneMinute Fotobuch: Layout wählen und das Fotobuch wird automatisch zusammengestellt – kann im Nachhinein bearbeitet werden.
Auto Layout: der Rahmen wird vorgegeben, Sie können die Bilder beliebig positionieren.

Da wir völlig frei sein wollten im Layout, wählten wir die leere Vorlage. Dann ging es an die Gestaltung. Die Oberfläche ist sehr Benutzerfreundlich gestaltet. In der linken Spalte, kann man sich zum gewünschten Fotoordner durchklicken. Die einzelnen Bilder können dann in der Bildmitte, dem Fotobuch positioniert werden. Wie, Was, Wohin? Dafür gibt es sehr schöne Erklärungsvideos auf https://www.saal-digital.de/service/video-tutorial/.


Wer sich für die leere Formatvorlage entscheidet sollte jedoch ein sehr gutes Auge und Geschick für Zentrierung besitzen. Häufig wünschte ich mir, dass wenn ich mehrere Bilder auf einer Seite positioniert hatte, dass diese an der Bildmitte ausgerichtet werden oder es eine Angabe gibt, wie weit das jeweilige Foto vom Bildrand entfernt ist. Eine kleine Abhilfe schafft hier ein Raster, an dem die Fotos ausgerichtet werden können. Auch sonst gibt es unendlich viele Tools und Gestaltungsmöglichkeiten.

Für die Layoutmöglichkeiten, die am rechten Seitenrand angeboten werden, bin ich wahrscheinlich etwas zu altmodisch. Allerdings sind sie auch sehr Benutzerfreundlich – Das gewünschte Layout wird einfach in das Gestaltungsfenster gezogen. Die Anordnung sowie die Größe der Platzhalter ist änderbar und als neue Vorlage abzuspeichern.


Idealerweise kann man das fertige Produkt jederzeit im Vorschaufenster betrachten. Sollten zwei Seiten nicht zusammenpassen, so lassen sie sich noch verschieben. Reichen die Seiten nicht aus, können problemlos Seiten ergänzt werden. Auch jetzt kann man sich noch für eine andere Innenseiten-Oberfläche, anderes Cover oder eine Geschenkbox entscheiden. Wenn man Unterbrechen möchte, kann das Produkt zu jedem Zeitpunkt abspeichern und später weiter bearbeiten.

Unser Fazit ist, dass wir zufrieden sind. Der Transfer von Lightroom könnte einfacher sein. In den Layoutmöglichkeiten könnten entweder mehr klassische 2er und 4er Positionierungen auswählbar sein oder die freie Positionierung, durch eine eindeutige Angabe zur Mitte/Seitenrandabstand, erleichtert werden.
Nun heißt es abwarten…


Das Paket ist da!
Die Lieferung mit DHL ging schnell. Seit dem Bestellen sind circa 6-7 Tage vergangen. Geliefert in einer stabilen Kartonage mit Luftpolsterfolie umwickelt.

Der wattierte Einband wirkt sehr hochwertig und perfekt geeignet für romantische Hochzeitsbücher. Die Druckqualität des Covers ist sauber ausgeführt.

Die Fotoseiten sind Layflat mit einem matten Druck. Das Papier Fuji-Fotopapier mit sogenannter Silk-Struktur war anfangs etwas gewöhnungsbedürftig. Ich hatte mir die Wirkung auf dem Fotopapier hochwertiger vorgestellt. Nach einiger Betrachtung würde ich es aber dennoch für Hochzeitsfotos und jegliche Art von harmonischen Fotos mit weichen Linien empfehlen. Die Farben sehen natürlich aus, die Wiedergabe ist scharf und weist keine Farbveränderungen im Vergleich zum Original auf.

Die Layflatbindung ist absolut empfehlenswert. Personen die auf größeren Gruppenfotos im mittigen Falzbereich zu sehen sind, werden klar und deutlich dargestellt. Hier erweist sich das Papier als sehr geeignet, denn es wölbt sich nicht nach oben sondern liegt an beiden Seiten flach auf. Außerdem sieht die Bindung sehr langlebig aus.


Fazit
Alles in allem können wir das Saal-Digital Fotobuch sehr empfehlen. Uns gefällt die Layflat-Bindung, die Qualität des Drucks, das Preis-Leistungsverhältnis.

Ein kleines Manko ist die Bearbeitung des Fotobuches. Man muss sich vorher schon genau überlegen, welche Fotos in das Buch sollen und diese fertig bearbeitet in einem Ordner auf dem Desktop ablegen. Der oben beschriebene Umweg über Lightroom ist in Kauf zu nehmen.

Wir werden das Fotobuch auf alle Fälle nutzen, um es unseren künftigen Brautpaaren als Prototyp zu präsentieren.

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